Das Stadtpalais Liechtenstein in Wien

Vor zwei Jahren hat das Wiener Stadtpalais der Familie Liechtenstein nach jahrelanger aufwendiger Renovierung wieder geöffnet. Obwohl es längst kein Geheimtipp mehr ist, haben doch viele noch keinen Rundgang unternommen.

Stadtpalais Liechtenstein  Stadtpalais Liechtenstein

Es ist nicht möglich, einfach vorbeizukommen und eine Eintrittskarte zu lösen, sondern man kann nur im Rahmen einer Führung und gegen Voranmeldung die Prunkräume besichtigen.

Stadtpalais Liechtenstein  Stadtpalais Liechtenstein

Aber hallo! Diese Prunkräume haben es tatsächlich in sich. Eigentlich bin ja kein Fan von übertriebener Dekoration, aber hier ist es so speziell, dass man diesem Prunk auch eine gewisse Eleganz nicht absprechen kann.

Stadtpalais Liechtenstein  Stadtpalais Liechtenstein

Ich möchte hier nicht näher auf die Geschichte des Gebäudes und die massiven Kriegsschäden eingehen, auch nicht auf die beispiellose und kostenintensive Restaurierung oder auf die wertvolle Kunstsammlung des Fürsten, die in Teilen ausgestellt ist. Ich möchte vielmehr mit einigen Bildern Lust auf einen Besuch in diesem beeindruckenden Palais machen. Oder man lässt sich zu einem der Events in die Räumen einladen …

Stadtpalais Liechtenstein        Stadtpalais Liechtenstein

https://www.palaisliechtenstein.com/de/startseite.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtpalais_Liechtenstein

Eröffnungswochenende im Literaturmuseum am 18. und 19. April, Eintritt frei

Mit großem Programm öffnet das neue Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek am 18. und 19. April offiziell seine Pforten: Führungen, Lesungen, Gratiseintritt und für jeden 100. Besucher das Begleitbuch „Das Literaturmuseum. 101 Objekte und Geschichten“.

Das neue Museum ist in den denkmalgeschützten Räumen des ehemaligen k.k. Hofkammerarchivs untergebracht, wo im 19. Jahrhundert der Schriftsteller Franz Grillparzer als Archivdirektor werkte.

Ort:
Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek Grillparzerhaus, Johannesgasse 6, A-1010 Wien

Programm:
Samstag, 18. April 2015, 10.00-18.00 Uhr
11.00 Uhr Lesung von Teresa Präauer
13.00 Uhr Lesung von Franzobel
14.00 Uhr Lesung von Elisabeth Reichart
15.00 Uhr Lesung von Martin Pollack
16.00 Uhr Lesung von Friederike Mayröcker
17.00 Uhr Vorstellung des neuen Museums durch Generaldirektorin Johanna Rachinger
Kurzführungen durch das Museum um
11.30, 13.30, 14.30, 15.30,  16.30 Uhr

Sonntag, 19. April 2015, 10.00-18.00 Uhr
11.00 Uhr Lesung von Dimitré Dinev
13.00 Uhr Lesung von Anna Kim
14.00 Uhr Lesung von Peter Henisch
15.00 Uhr Lesung von Julya Rabinowich
16.00 Uhr Lesung von Robert Menasse
17.00 Uhr Vorstellung des neuen Museums durch Generaldirektorin Johanna Rachinger
Kurzführungen durch das Museum um
11.30, 13.30, 14.30, 15.30,  16.30 Uhr

http://www.onb.ac.at/literaturmuseum.htm

Italienische Reise #5: Crespi d’Adda: Ein Geheimtipp in der Lombardei

Ungefähr auf halbem Weg zwischen Mailand und Bergamo stößt man auf ein Kleinod der Industriearchitektur und auf eine frühe „ideale“ Werkssiedlung für die Arbeiter: Crespi d’Adda, seit 1995 Weltkulturerbe der UNESCO.

Crespi d'Adda  Crespi d'Adda

Die Unternehmerfamilie Crespi gründete 1878 am Ufer des Flusses Adda eine Textilfabrik und begann den Ort nach den damaligen Idealvorstellungen für sich und die Mitarbeiter anzulegen: Neben den Fabriksgebäuden entstanden das Eigentümerschloß, Arbeiterhäuser mit kleinen Gärten, aufwendigere Häuser für die leitenden Angestellten, eine Kirche, Sozialräume, ein Waschhaus, Schule, Kindergarten und schließlich, etwas abgelegen, ein Friedhof. Somit schien das ganze Leben mit der Fabrik verbunden und der Unternehmer stellte die Infrastruktur sowohl für die Arbeit als auch für das Privatleben und die Freizeit zur Verfügung.

Crespi d'Adda  Crespi d'Adda

Obwohl Ende der 20er-Jahre der wirtschaftliche Niedergang einsetzte und die Fabrik schließlich 2003 endgültig gesperrt wurde, ist die gesamte Anlage bis heute nahezu unverändert erhalten. Ein Spaziergang durch den Ort lohnt sich auf jeden Fall, die Häuser sind nach wie vor bewohnt und in den letzten Jahren wurde mit der Renovierung der Fabrik und anderer Einrichtungen begonnen.

Crespi d'Adda  Crespi d'Adda

Abgesehen von den schönen Industriegebäuden aus dem 19. Jahrhundert fasziniert die Anlage einer Idealstadt oder, wie die UNESCO formulierte: „Ein außergewöhnliches Beispiel des Phänomens Arbeiterstadt, als vollständigstes und am besten erhaltenes in Südeuropa“.

Crespi d'Adda  Crespi d'Adda

 

Tipps:

  • Bester Aussichtspunkt über die Gesamtanlage: hinter der Kirche am Hügel gibt es ein Aussichtsbrücke mit Erklärungen
  • Wie kommt man hin? Autobahn Mailand – Bergamo, Ausfahrt Capriate, ab hier ist der Weg ausgeschildert.

Crespi d'Adda  Crespi d'Adda

Empfehlung: 4*

http://www.villaggiocrespi.it/

Das letzte Abendmahl (um 1306) von Giotto di Bondone

Giotto di Bondone, Das Letzte Abendmahl (München, Alte Pinakothek)

Giotto di Bondone, Das Letzte Abendmahl (München, Alte Pinakothek)

In der Alten Pinakothek in München hängt Giottos (1267-1337) kleines Tafelbild, das das letzte Abendmahl als Motiv hat. Der spätere König Ludwig I. von Bayern hatte es als Kronprinz von einer seiner Italienreisen mitgebracht. Wahrscheinlich war es ursprünglich Teil eines Altaraufsatzes in der Kirche San Francesco in Rimini.

Die Szene zeigt den Moment, als Jesus das Brot an Judas gibt, als Zeichen, dass er der Verräter sein wird.

„Die Schutzbefohlenen“ im Burgtheater: Elfriede Jelineks Nichttheaterstück

Eindeutig handelt es sich hier um kein Theaterstück, schon gar keines im klassischen Sinn, sondern um einen Text von Elfriede Jelinek, der mit atemberaubenden Mitteln auf die Bühne des Burgtheaters gebracht wurde. Sie schrieb dieses Werk anlässlich des Kirchenasyl(streits) in der Wiener Votivkirche, als 60 Asylsuchende die Kirche besetzten.

©Reinhard Werner Burgtheater

© Reinhard Werner Burgtheater

Regisseur Michael Thalheimer hat diesen Text nun auf 90 Minuten gekürzt und das ist gut so.

Ein ungemein exakter und deutlicher Chor, bestehend aus 7 Schauspielerinnen und 9 Schauspielern, geleitet von einem Chordirigenten, deklamiert Jelineks kunstvolle Worte. Es ist eine große anonyme Masse, aus der sich manchmal einzelne Figuren lösen, ohne dass sie zu tatsächlichen Theaterfiguren werden.

©Reinhard Werner Burgtheater

© Reinhard Werner Burgtheater

Auf einer ganz reduzierten schwarzen Bühne, die nur durch ein Riesenkreuz im Hintergrund erleuchtet wird und auf der ansonsten der ganze Boden unter Wasser steht, arbeiten sich die Schutzbefohlenen (=Flüchtlinge) nach vorne. Mit Masken, die nur manchmal abgelegt werden, um ein wenig Persönlichkeit zu zeigen.

Die Schutzbefohlenen

Der Text besteht aus 90 Minuten Anklage, frontal ins Publikum geworfen. Und das ist auch mein einziger Kritikpunkt: Der eineinhalbstündige moralische Zeigefinger (allerdings formal grandios umgesetzt), mit dem Jelinek ziemlich selbstgerecht fuchtelt.

Empfehlung: 3*

http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/event_detailansicht.at.php?eventid=963462761

Hearing für die Teilnehmer / Interessenten am Architekturwettbewerb Wien Museum am Karlsplatz

Das gestrige Hearing für den offenen zweistufigen Realisierungswettbewerb war in mancherlei Hinsicht interessant:

1. Das Interesse der internationalen Architektenschaft an dieser herausfordernden Aufgabenstellung ist groß, das Atrium des Wien Museums war voll besetzt. Es geht ja um den Umbau und die Erweiterung des Museums von ca. 6.900 m² auf 12.000m² Nettonutzfläche! Und um die städtebauliche Integration am Karlsplatz unter Einbeziehung des benachbarten „Winterthur Gebäudes“ (das ja direkt an der Karlskirche angrenzt).

Die Fläche des Wien Museums wird fast verdoppelt - und ein gar nicht so kleiner Teil des Parks verbaut

Die Fläche des Wien Museums wird fast verdoppelt – und ein gar nicht so kleiner Teil des Parks verbaut

2. Der denkmalgeschützte Haerdtl-Bau kämpft mit schweren statischen Problemen – viel länger hätte man mit dem Bauvorhaben nicht mehr warten dürfen. Im Keller rutschen bereits die Fundamente …

3. Nicht nur die üblichen Verdächtigen waren anwesend, sondern darüber hinaus sämtliche involvierten und nichtinvolvierten Magistratsabteilungen sowie die Planungssprecher diverser Parteien. Eigentlich hat im Wettbewerb nur die Jury etwas zu sagen, wozu also das große Aufgebot?

4. Das ganze Projekt wird in Form einer Public-Private-Partnership abgewickelt. Nach dem Scheitern vieler PPP-Projekte im benachbarten Ausland (höhere Kosten anstelle der erwarteten Einsparungen!) ist zu hoffen, dass dieser Weg nicht in ein wirtschaftliches Desaster führen wird.

Modell des Karlsplatzes mit dem Wien Museum hinten in der Mitte - eine städtebauliche Herausforderung

Modell des Karlsplatzes mit dem Wien Museum hinten in der Mitte – eine städtebauliche Herausforderung

5. Die Eitelkeiten der Architekten sind grenzenlos: Ob es sich über den plötzlich beleidigten Planer der letzten Um- und Ausbauten im Museum handelt, der sich auf den Schlips getreten fühlte. Oder um einen der alten Herren der Wiener Architektenszene, der glaubt, ein Freiticket für den Wettbewerb, wenn nicht gar eine direkte Auftragserteilung mit jahrelangen unbestellten Zeichnungen für das Gebäude erworben zu haben …

6. Die Jury wurde international besetzt, unter dem Vorsitz von Arch. Günther Zamp Kelp (der in Berlin lebt und arbeitet). Aus Österreich sind unter anderen Sabine Haag vom Kunsthistorischen Museum und Erich Raith, der Städtebauprofessor der TU Wien sowie Matti Bunzl, der designierte neue Direktor des Wien Museums, dabei.

7. Der Karlsplatz ist eine Gegend, wo Provisorien nichts Neues sind: So wurde das Verkehrsbüro ursprünglich nur mit einer vorübergehenden Ausnahmebaugenehmigung hingestellt und ob die Kunsthalle bereits als etwas Fixes läuft, weiß ich nicht. Der neue Zubau sollte bitte nicht auch ein Provisorium werden!

Hearing Wien Museum 30.03.2015

Hearing Wien Museum 30.03.2015

Auf jeden Fall wünsche ich dem Vorhaben und den Gewinnern viel Glück – das werden sie brauchen, denn dieses Bauprojekt an dieser Stelle kann nicht alle zufriedenstellen, dazu braucht man kein Prophet zu sein!

https://www.wien.gv.at/rk/msg/2015/03/05009.html

http://www.architekturwettbewerb.at/competition.php?id=137

150 Jahre Wiener Ringstraße – Ein Überblick über die Veranstaltungen

Als die Ringstraße am 1. Mai 1865 durch Kaiser Franz Joseph feierlich eröffnet wurde, war sie längst noch nicht fertiggestellt. Erst im Laufe der nächsten Jahrzehnte wurden der Wiener Prachtboulevard und die angrenzenden Viertel verbaut.

Das runde Jubiläum ist heuer in Wien Anlass für einige Ausstellungen und Veranstaltungen. Hier ein kleiner Überblick.

Gustav Klimt, Medizin (Ausschnitt, 1900/07, ©Belvedere)

Gustav Klimt, Medizin (Ausschnitt, 1900/07, ©Belvedere)

Ausstellungen

Baustelle Ringstraße: hier Oper mit dem Heinrichshof gegenüber

Baustelle Ringstraße: Oper mit dem Heinrichshof gegenüber

Sonderführungen

  • Naturhistorisches Museum. „Über den Dächern Wiens …“ http://www.nhm-wien.ac.at/
  • Kunsthistorisches Museum Wien. „Das Kunsthistorische Museum Wien – ein Gesamtkunstwerk“ http://www.khm.at/
  • MuseumsQuartier Wien. Überblick vom Bau der barocken Anlage bis zur Entstehung eines der weltweit größten Kulturviertel http://www.mqw.at/
  • Hofmobiliendepot. „Die Wiener Ringstraße und der Historismus“ http://www.hofmobiliendepot.at/
  • Sigmund Freud Museum. „Sigmund Freuds Ringstraße“ http://www.freud-museum.at/
  • Segway-Tour über die Ringstraße. Zweistündige Segway-Tour http://www.segway.wien/
  • Geführter Spaziergang „Frauen der Wiener Ringstraße“ frauen-der-wiener-ringstrasse@soroptimist-wien-ringstrasse.at
Burgring 1872

Burgring 1872

Ringstraßen-Cocktail „Sound of the Ring“

wird während des gesamten Ringstraßen-Jahres 2015 in folgenden Bars erhältlich sein:
• The Sign Lounge | 9., Liechtensteinstraße 104-106, http://www.thesignlounge.at
• Planter’s Club | 1., Zelinkagasse 4, http://www.plantersclub.com
• Kruger’s American Bar | 1., Krugerstraße 5, http://www.krugers.at
• Tür 7 | 8., Buchfeldgasse 7, http://www.tuer7.at
• Cascade Bar im Vienna Marriott Hotel | 1., Parkring 12a, http://www.cascadebar.at
• Intermezzo Bar im Hotel InterContinental Wien | 3., Johannesgasse 28, http://www.vienna.intercontinental.com
• Mercado | 1., Stubenring 1, http://www.mercado.at
• Yohm Restaurant | 1., Petersplatz 3, http://www.yohm.at
• Frank’s | 1., Laurenzerberg 2, http://www.franks.at
• Lobby-Bar im Hilton Vienna | 3., Am Stadtpark 1, http://www.hiltonaustria.at/hilton_vienna.html
• Émile Brasserie & Bar im Hilton Vienna Plaza | 1., Schottenring 11, http://www.emile-brasserie.at
• Kavalierbar im Grand Hotel | 1., Kärntner Ring 9, http://www.grandhotelwien.at/restaurants/kavalierbar
• Weinbar im Palais Coburg | 1., Coburgbastei 4, http://www.palais-coburg.com
• Blaue Bar im Hotel Sacher | 1., Philharmoniker Straße 4, http://www.sacher.com
• Restaurant Wiener Wirtschaft im Schick-Hotel Erzherzog Rainer | 4., Wiedner Hauptstraße 27-29, http://www.schick-hotels.com

Rezept „Sound of the Ring“:
1,5 cl Broker’s Gin
1 cl Calamansi Balsam Essig
1 cl Zitronensaft
1,5 cl Zuckersirup
2 dashes Chocolate Bitters
7 cl Schlumberger Sparkling Brut
Die Zutaten – mit Ausnahme des Sparkling Brut – shaken und danach mit Schlumberger auffüllen.
Glas: Sektglas
Deko: Glasrand tief in Galliano Ristretto und danach in Zucker tauchen.

 

http://www.ringstrasse2015.info

 

Expressive Kunst um 1500 – ein weniger bekannter Aspekt im Kunsthistorischen Museum

Die aktuelle Ausstellung im Kunsthistorischen Museum „Fantastische Welten. Albrecht Altdorfer und das Expressive in der Kunst um 1500“ widmet sich einem interessanten Phänomen – hier in erster Linie anhand deutscher Kunst um 1500 – am Übergang von Spätgotik zu Renaissance. Expressive Formen, neue Bildkompositionen, Licht, Farbe, Gesichtsausdrücke, Emotionen, die ersten reinen Landschaftsgemälde: Überaus vielseitig präsentiert sich dieser Blick in die Kunstgeschichte.

Kreuzigung  A.  Altdorfer, Auferstehung Christi  20150316_203508

Mit einer Fülle an Leihgaben, die in dieser Zusammenstellung nicht sobald wieder zu sehen sein werden, kann das Museum aufwarten und dadurch einen Aspekt beleuchten, der im Verhältnis zu italienischer oder auch deutscher realistischer Kunst (wie Albrecht Dürer) etwas in den Hintergrund gedrängt wurde.

20150316_203508

Wunderschöne Schnitzarbeiten und Skulpturen ergänzen die ausgestellten Gemälde und geben so einen wirklich guten Gesamteindruck über die Arbeit der Künstler, die früher als „Donauschule“ zusammengefasst wurden: Albrecht Altdorfer, Wolf Huber oder der Meister IP.

Detail, Zwettler-Altar   Kopf des Hl. Christophorus

Hier ein Film mit sehr guten Erklärungen, was die Ausstellung zeigen möchte ( in diesem Fall vom Kooperationspartner Frankfurter Städel Museum):

Die Ausstellung ist bis 14. Juni 2015 geöffnet.

Empfehlung: 4*

http://www.khm.at/besuchen/ausstellungen/fantastische-welten/

Abstimmen über die Farbe der Möbel im MQ

Wie jedes Jahr wird die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, über die heurige Sommerfarbe der Mehrzweckmöbel Enzi (zum Sitzen, Liegen, Hupfen …) im Hof des Museumsquartiers abzustimmen.
3 Farben stehen zur Auswahl:

Mermaid

Mermaid

Electro

Electro

Tangerine

Tangerine

Hier geht’s zum Online-Voting: http://voting.mqw.at/ bis 6. April.

My favourite: Electro!

Lokalaugenschein in Neubruck – Ort der NÖ Landesausstellung 2015 „Ötscher:reich. Die Alpen und wir“

In einem Monat sperrt die Niederösterreichische Landesausstellung 2015 auf – Titel „Ötscher:reich. Die Alpen und wir“. An drei Standorten im Ötscherland/Mostviertel/Eisenstraße wird es etwas zu sehen geben: in Frankenfels, in Wienerbruck und im Töpperschloss Neubruck.

In Neubruck kam ich letzte Woche vorbei und konnte mir vor Ort ein Bild von den Renovierungsarbeiten machen. Da ist noch ganz schön viel zu tun, v.a. was die Außenanlagen betrifft. Aber erfahrungsgemäß geht sich dann doch alles im letzten Moment aus. Die Projektkosten für die Revitalisierungsarbeiten, Planung, Bauüberwachung, Geländesanierung, Parkanlagengestaltung sowie Durchführung infrastruktureller Adaptierungen belaufen sich auf insgesamt 6.005.000 Euro (Quelle: ecoplus – Land Niederösterreich).

Töpperschloss Neubruck  Töpperschloss Neubruck

Bereits fertig ist die neue Brücke vor dem Schloß, entworfen vom Ybbsitzer Architekten Joseph Hofmarcher und von regionalen Handwerkern und Betrieben umgesetzt. Ein Musterbeispiel, wie moderne Formen mit alter Handwerkskunst umgesetzt werden!

Neubruck  Neubruck

Das Töpperschloss wurde benannt nach seinem Erbauer Andreas Töpper, einem der größten und auch technisch fortschrittlichsten Unternehmer der Donaumonarchie im 19. Jahrhundert. Thema hier werden die regionalen Rohstoffe und deren Verarbeitung sein, in erster Linie geht es um Eisen und Eisenverarbeitung.

Etwas außerhalb von Lunz am See ist auch die „Töpperbrücke“ zu bewundern, ebenfalls von Andreas Töpper erbaut und mit Figuren aus Mariazeller Eisenguss geschmückt.

Töpperbrücke    Töpperbrücke

 

Töpperbrücke

Die Landeausstellung ist von 25.04. – 01.11.2015 geöffnet.

 

http://www.noe-landesausstellung.at/de/home
http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_T%C3%B6pper
http://www.noe-landesausstellung.at/de/news/29.06.2014-ein-leben-fuer-die-welle

http://www.ecoplus.at/de/ecoplus/regionalfoerderung/news/toepperschloss-praesentiert-sich-zur-noe-landesausstellung-2015-rund