Expressive Kunst um 1500 – ein weniger bekannter Aspekt im Kunsthistorischen Museum

Die aktuelle Ausstellung im Kunsthistorischen Museum „Fantastische Welten. Albrecht Altdorfer und das Expressive in der Kunst um 1500“ widmet sich einem interessanten Phänomen – hier in erster Linie anhand deutscher Kunst um 1500 – am Übergang von Spätgotik zu Renaissance. Expressive Formen, neue Bildkompositionen, Licht, Farbe, Gesichtsausdrücke, Emotionen, die ersten reinen Landschaftsgemälde: Überaus vielseitig präsentiert sich dieser Blick in die Kunstgeschichte.

Kreuzigung  A.  Altdorfer, Auferstehung Christi  20150316_203508

Mit einer Fülle an Leihgaben, die in dieser Zusammenstellung nicht sobald wieder zu sehen sein werden, kann das Museum aufwarten und dadurch einen Aspekt beleuchten, der im Verhältnis zu italienischer oder auch deutscher realistischer Kunst (wie Albrecht Dürer) etwas in den Hintergrund gedrängt wurde.

20150316_203508

Wunderschöne Schnitzarbeiten und Skulpturen ergänzen die ausgestellten Gemälde und geben so einen wirklich guten Gesamteindruck über die Arbeit der Künstler, die früher als „Donauschule“ zusammengefasst wurden: Albrecht Altdorfer, Wolf Huber oder der Meister IP.

Detail, Zwettler-Altar   Kopf des Hl. Christophorus

Hier ein Film mit sehr guten Erklärungen, was die Ausstellung zeigen möchte ( in diesem Fall vom Kooperationspartner Frankfurter Städel Museum):

Die Ausstellung ist bis 14. Juni 2015 geöffnet.

Empfehlung: 4*

http://www.khm.at/besuchen/ausstellungen/fantastische-welten/

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