Neues aus Berlin, Teil 3: Der Pianosalon Christophori

Ein Tipp für alle, die klassische Musik lieben: In einer Berliner Klavierfabrik wird in schrägem Rahmen ein außergewöhnliches Konzertprogramm geboten.

Abseits der üblichen Konzert-Locations, in einem netten Winkel in Wedding, steht eine große Fabrikshalle. Darin werden Pianos repariert und das sieht man. Überall Klavierteile und Klaviere, die Atmosphäre ist die einer Werkstatt – und doch auch der perfekte Rahmen für die Konzerte, die der Gründer und Betreiber Christoph Schreiber (Arzt im Hauptberuf) hier veranstaltet. Es geht lässig zu, Schreiber möchte den Besuch bewusst niedrigschwellig halten. Im Eintrittspreis sind auch Getränke enthalten, die man sich selbst einfach davor, danach und in der Pause nimmt und zu den Gesprächen mit Künstlern und Besuchern mitnimmt.

Einfach hingehen ist aber nicht gut, denn eine Vorreservierung auf der Webseite ist zu empfehlen. Wer wie ich von einem langjährigen Stammgast mitgenommen wird, darf in der ersten Reihe sitzen. Und sich ein Quartett aus jungen Musikern und Musikerinnen anhören, die das passende Programm für eine Wienerin in Berlin boten: Zemlinsky und seinen völlig unbekannten Zeitgenossen, Walter Rabl, der jedoch eine Entdeckung wert war.

v.l.n.r.: Jonathan Aner (Klavier), Olga Polonsky (Violine), Stephan Koncz (Cello), Shirley Brill (Klarinette)

http://www.konzertfluegel.com/index.html

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